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Kurt setzt neue Maßstäbe bringt den festgefahrenen Karren der Fussball-Manager-Simulatoren wieder in Schwung !
Dazu kitzelt Kurt auch das letzte Fitzelchen Rechenpower aus dem PC. Er verwendet sie dabei jedoch nicht für ruckelige, gerenderte "motion-capturing"-Szenen, sondern investiert sie in Spieltiefe - sei es die Verwaltung der 430.000 Eigenschaften von über 8.000 Spielern aus mehr als 400 Vereinen oder die Analyse der korrekten Flugbahn einer 30-Meter-Flanke des rechten Mittelfeldspielers (unter Berücksichtigung von Erdanziehung, Schußstärke und taktischem Verständnis versteht sich....).
Kurt zeigt sich auch optisch von seiner besten Seite. Seine Menüs sind sauber aufgebaut und einheitlich gegliedert. Dabei legt Kurt großen Wert darauf, daß der Benutzer das Wesentliche immer auf einen Blick verfügbar hat und sich nicht erst durch mehrere Unter-Unter-Untermenüs hangeln muß. Nach maximal zwei Klicks hat man jeden Menüpunkt erreicht. Kurt hat auch ein ganz gutes Gedächtnis, so daß er sich auf Wunsch die beliebtesten Menüs des Managers merkt und sie ihm schön vorsortiert anbietet. Leider hat Kurt auch eine Eigenschaft, die ihm die Programmierer trotz nächtelanger Versuche nicht austreiben konnten: Er steht sehr gerne im Mittelpunkt und beglückt den Manager mehr als 30 Mal mit seinen famos durch High-End-Animationen in Szene gesetzten Auftritten.
KURT mag keine Konserven
Kurt hat sich immer schon gewundert, warum die Berechnung der Spielergebnisse auf dem Stand der Entwicklung von vor 5 Jahren stehen geblieben ist. Da war man gerade darüber hinweg, das Endresultat schon vor Spielbeginn zu berechnen. Kurt denkt sich, was denn hunderte von Spielszenen nutzen, wenn sie doch nur wie ein Filmchen abgespielt werden. Mit diesem Prinzip kann man unmöglich die vielen verschiedenen Eigenschaften der Spieler auf das Spiel abbilden.
Also berechnet Kurt alle Spielerbewegungen für alle Spieler aus allen Vereinen in allen Ligen immer "LIVE". So kann der Manager direkt miterleben, wie sich seine Mannschaftsaufstellung auf das Spiel auswirkt, wie seine Anweisungen während des Spiels in die Tat umgesetzt werden (oder auch nicht...) und wie schlappe Kicker nach der Halbzeit nur noch müde über den Platz schlurfen...
Kurt hört aber auch sehr gut zu. Wenn der Manager den Spielern Anweisungen zuruft, gibt Kurt diese unverzüglich an jeden Spieler auf dem Feld weiter. Kurt hat dabei keine Geheimnisse. Er gibt alle Informationen zu jedem Spieler wie Laufpensum, Pässe, Fehlpässe, Schüsse, Fitness usw. schon während des laufenden Spiels an den Manager weiter.
KURT ist sehr offen
Natürlich läßt sich Kurt keine Vorschriften machen und hält sich daher auch nicht an die Regeln, die wir ursprünglich für ihn aufgestellt hatten. Vorgegebene Ligasysteme, Spielereigenschaften oder Teamzahlen sind mit seiner Freiheitsliebe absolut nicht zu vereinbaren. Ursprünglich wollte Kurt nur mit ein paar Freunden abends eine Runde "managen": eine kleine Liga mit nur 6 Mannschaften wäre genau das richtige gewesen. Für diese und ähnliche Problemchen hat er in seiner Freizeit einen komfortablen Editor gebastelt, der so ziemlich alle Daten konfigurierbar macht. Wer keine Oberligen mag, zieht sie einfach per Drag&Drop auf den "Mülleimer"; wer möchte, baut seine Privatliga ein, ändert die Zahl der Aufsteiger, variiert den Punktemodus der zweiten Liga und und und...
Da Kurt - wie gesagt - ein offener Typ ist, legt er seine Daten einfach als „normale" Textdateien ab. Kurt hat auch nichts dagegen, wenn ein Manager sein Konterfei einfügen möchte und akzeptiert dabei die Zwischenablage oder irgendeine Grafik in seinem Bilder-Verzeichnis.
KURT ist sehr modern
Selbstverständlich ist Kurt auch hinsichtlich Benutzerführung auf dem neuesten Stand der Technik. Er hat seine Bildschirme objektorientiert aufgebaut und kann daher dem Manager zu jedem Objekt zu jedem Zeitpunkt ein spezifisches Kontextmenü anbieten. Daher kann mit Spieler Kaluppke jederzeit in Vertragsverhandlung getreten werden, egal, wo sein Name gerade auftaucht - er bleibt ja schließlich immer dasselbe "Objekt". Oder man nimmt Spieler Bommel mal probeweise ins Team auf, um seine Auswirkungen auf die Vereinsstärke zu testen.
Da Kurt ungern liest (er zieht den Fernseher Büchern vor), hat er praktisch überall auf die gefürchteten "Textkolonnen" verzichtet: trockene Zahlen werden durch Visualisierung (dieses Fremdwort mußten wir Kurt mühsam beibringen...) erst übersichtlich. So erkennt der Manager zum Beispiel die Stärke seines Spieler anhand einer rein grafischen Darstellungsweise.
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